ParAScholaBi

Über das Projekt

Das Pflegebildungsforschungsprojekt ParAScholaBi (Partizipatives Ausbildungskonzept zur Förderung und Entstigmatisierung von Schülerinnen und Schülern mit längeren Bildungswegen vor der Pflegeausbildung) ist im Januar 2022 gestartet und läuft bis Dezember 2025. Das Projekt konzentriert sich speziell auf die Gruppe der Umschulenden Personen, da es bisher nur begrenzte Erkenntnisse über diese Gruppe gibt. Dabei arbeitet das Projekt interdisziplinär, indem wissenschaftliche Mitarbeitende aus den Bereichen Sozialpädagogik und Pflegepädagogik zusammenarbeiten und somit Erkenntnisse und Wissen aus beiden Fachgebieten in die Forschung einbringen.

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Partizipative Website

Die partizipative Website des vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) beauftragten Pflegeforschungsprojektes ParAScholaBi (Partizipatives Ausbildungskonzept zur Förderung und Entstigmatisierung von Schüler*innen mit längeren Bildungswegen vor der Pflegeausbildung) wurde als Plattform für Peer-to-Peer Empowerment für Auszubildende in der Pflege konzipiert.
Sie soll eine digitale Austausch- und Unterstützungsstruktur zu schaffen, in der Pflegeauszubildende ihr Wissen, ihre Erfahrungen und bewährte Strategien miteinander teilen können. ParAScholaBi möchte über diese Website Lernenden ermöglichen, sich gegenseitig zu unterstützen, Herausforderungen in der Ausbildung gemeinsam zu bewältigen und praxisnahe Tipps aus erster Hand zu erhalten.

Grundlagentext zur Schulsozialberatung an Pflegeschulen nach ParAScholaBi

„Der Grundlagentext zur Schulsozialberatung an Pflegeschulen nach ParAScholaBi präsentiert ein nachhaltiges Beratungskonzept für Lernende in der Pflegeausbildung und definiert Schulsozialberatung als eigenständiges Handlungsfeld der Sozialen Arbeit. Das Beratungsangebot adressiert strukturelle Benachteiligungen, fördert Bildungsgerechtigkeit und befähigt Ratsuchende zur eigenständigen Problemlösung. Somit leistet Schulsozialberatung einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Pflege. Die Erweiterung des Zugangs durch digitale Beratungsangebote eröffnet neue Möglichkeiten, birgt jedoch auch Herausforderungen z.B. hinsichtlich des Datenschutzes. Diversitätssensible Ansätze und intersektionale Perspektiven tragen zur Stärkung der Teilhabechancen bei, wobei die Abgrenzung zur Therapie und die Notwendigkeit professioneller Beratungskompetenz betont werden.“ (BIBB-Autorenreferat, Quelle)

Im Rahmen des Projekts sind in den unterschiedlichen Konzeptbausteinen verschiedene Materialien entstanden.

Inhouse-Fortbildungen ParAScholaBi

 ParAScholaBi wird in Kooperation zwischen der Arbeitsgruppe Didaktik der Pflege und Gesundheitsberufe (Prof. Dr. Wolfgang von Gahlen-Hoops) sowie der Professur für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik (Prof.‘in Dr. Christiane Micus-Loos) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel durchgeführt und entwickelt ein partizipatives Ausbildungskonzept zur Förderung und Entstigmatisierung von Umschulenden vor der Pflegeausbildung. Das Ziel ist die Schaffung eines Mehrebenen-Konzepts unter Berücksichtigung geschlechts- und diversitätsspezifischer Aspekte. Methodisch werden Fokusgruppeninterviews mit Umschüler*innen, Lehrenden und Praxisanleitenden durchgeführt, um individuelle Bedarfe und Verarbeitungsstrategien zu identifizieren und Stereotypisierung sowie Stigmatisierung entgegenzuwirken.

Im Rahmen des Projekts wird ab 2024 die Möglichkeit bestehen Inhouse Fortbildungen für Lehrende, Praxisanleitende und Umschulende Personen in der generalistischen Pflegeausbildung abzuhalten